Widerliches Showgeschäft?

09/2016: Dieses Foto ist das Fundstück des Monats (des Jahres)! Mitte der 90er muss DER Moment gewesen sein, in dem ich mich dem "widerlichen Showgeschäft" verschrieben habe. Statt Nutten und Koks, gab es schon damals Martini, Kippen und selbstverständlich das seinerzeit aufreißende Magazin: Wochenend! Zwar hatte ich noch keine Haare am Sack, aber eine lässige Frisur, Sonnenbrille und  das "massgeschneiderte" Jackett verstanden sich von selbst. Lediglich die Kombination aus Schnürsenkeln UND Klettverschluss entsprachen nicht dem bühnentechnisch üblichen Lackschuh-Standard. Vermutlich war es bereits damals die klare Ansage an die Branche: Ich mache was ich will und bin frei von Konventionen! In jedem Fall stand fest: Eines Tages gehört dieser Mann auf die Bretter die die Welt bedeuten ... und so sollte es dann ja auch kommen. Wie man sieht ein wirklich widerlich dieses Showgeschäft,  aber einer muss den Job schließlich machen.

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